Verein

Das Bürgerhaus

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Bürgerhaus Barmbek e. V.

Seit seiner Gründung 1983 wächst der Verein Bürgerhaus Barmbek e.V. in unserem Stadtteil Barmbek-Nord. Er hat (Stand 5/21) 103 Mitglieder.
Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder sind:
Hans-Jürgen Lutz, Hans-Werner Specht, Jörn-Uwe Wulf
Revisorinnen: Bettina Schneider, Martina Wandke
Bürgerhausrat: Elisa Wagner-Lutz, Helga Reichow, Martin Grüning


Als gemeinnützig anerkannter Verein wird er mit Mitteln der Hamburger Kulturbehörde gefördert, die über das Bezirksamt Hamburg-Nord vergeben werden.
Neben den vielen ehrenamtlich Engagierten und Mitgliedern des Vereins arbeiten mittlerweile fünf fest angestellte Mitarbeiter*innen daran, das Bürgerhaus als einen kulturellen Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen zu betreiben.
Veranstaltungen, Bildungsangebote und Gruppentreffen finden in seinen 2014 wesentlich erweiterten Räumen statt.
Darüber hinaus wird mit allen Interessierten zusammen daran gearbeitet, Barmbek-Nord zu einem noch lebenswerteren Stadtteil zu machen.
Der Verein betreibt als wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb auch ein kleines Café in den Räumen des Bürgerhauses als Ort der Begegnung und generiert damit zusätzliche Eigenmittel zur Finanzierung der zahlreichen kulturellen Aktivitäten.

Leitbild

Wir sind das Bürgerhaus Barmbek.


Mit unseren Ideen, unserem Handeln beleben und gestalten wir das Zentrum für Kultur im Stadtteil. Wir schaffen Raum für Experimente. Wir bringen mehr Kultur in den Stadtteil und treten ein für mehr Engagement.

Hier wohnt die Kultur für Barmbek-Nord.


Kultur ist ein Prozess mit vielen Stationen, Akteur*innen, Impulsen und Richtungen: Musikveranstaltungen und Theater, Stadtteilfeste und Performances, Märchenerzählungen und Lesungen, Ausstellungen und Live-Malerei – im Bürgerhaus und überall im Stadtteil. Kurse und Workshops, kreative Gruppen und Projekte öffnen Zugänge zum eigenen künstlerischen Ausdruck. Wir finden Talente und fördern sie bei ersten Produktionen, Auftritten, Ausstellungen. Künstler*innen aus dem Stadtteil finden hier ein immer weiter wachsendes Publikum.

Hier hat das Stadtteilbewusstsein ein Zuhause.


Hier im Bürgerhaus treffen sich die Engagierten für Barmbek-Nord. Hier werden Ideen geboren und gemeinsame Projekte geplant, hier wird Synergie erzeugt: Befragungs- und Kunstaktionen, Image-Kampagnen und Beteiligungsstrukturen, Stadtteilforen und -konferenzen: hier erdacht, hier geplant.

Wir laden zum Engagement ein.


Wir unterstützen die Zusammenarbeit im Stadtteil. Unsere Partner*innen sind alle, die bereit sind, sich uneigennützig für das Gemeinwesen zu engagieren. Wir bieten ihnen Räume, Anregungen, Kenntnisse, Kontakte, Kooperation. Das Bürgerhaus engagiert sich selbst. Wir nehmen neue Themen, Bedürfnisse, Bedarfe wahr, informieren andere darüber, stimmen unsere Angebote darauf ab. Wir arbeiten in Netzwerken mit und schaffen neue, wo sie gebraucht werden. Wir ergreifen die Initiative, wo es um mehr Kultur und ein besseres Barmbek-Nord geht.


Finden Sie gut? Machen Sie doch mit!
Das Heft Dabei Sein gibt es hier zum Download, aber Sie können es auch gedruckt im Bürgerhaus mitnehmen!
Sie sind schon Mitglied? Dann bringen Sie doch mit, mit dem Sie’s gut meinen!

Geschichte

In den späten 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand das Hamburger Wohngebiet Barmbek-Nord, inzwischen ein eigenständiger Stadtteil. Infolge der Industrialisierung und durch die Auflösung der Speicherstadt als Wohnort von v.a. Hafenarbeiter*innen wurde neuer Wohnraum für die Arbeiter*innenfamilien benötigt.


Der Stadtteil wurde sehr stark durch den Architekten Fritz Schumacher geprägt. Sein Baustil – Backsteinfassaden und formale Nähe zum Bauhaus – bestimmt viele Straßenzüge in Barmbek-Nord. Auch die großzügig angelegten Grün-, Spiel- und Sportflächen gehen auf seine Entwürfe zurück. Da zu dieser Zeit dringend preiswerter Wohnraum geschaffen werden musste, entstanden eher kleine Wohnungen.
Zur letzten Jahrhundertwende setzte ein massiver Generationswechsel in Barmbek-Nord ein. Nachdem Barmbek lange ein überalteter Stadtteil war, ziehen nun viele jüngere Menschen hierher.

Das Haus Lorichsstraße 28 A wurde 1930 nach Plänen von Fritz Schumacher als Polizeiwache fertiggestellt.
Im Jahr 1980 gab es eine Bürgerinitiative für eine Verkehrsberuhigung in Barmbek-Nord. Die Initiative warb mit einem jährlichen Straßenfest Rund um den Hartzlohplatz für ihre Idee. Die Verkehrsberuhigung Ecke Hartzloh / Lorichsstr. wurde genehmigt und gebaut. Aber die Mitglieder der Initiative wollten inzwischen mehr: einen Treff im Stadtteil. 1982 zog die Polizei aus, weil Dienststellen zusammengefasst wurden. Die Initiative erstritt sich das Gebäude der Revierwache 46 als Bürgerhaus und zog sozusagen im „fliegenden Wechsel” ein.

2005, nach 22 Jahren stetigen Wachstums, beschlossen Team und Vorstand, einen großen Veranstaltungsraum anzustreben – damit waren Polzeiwachen normalerweise nicht ausgestattet. Es dauerte länger als gedacht, aber am Ende stand der Erfolg:
Foto: S. Moritz Am 30. August 2014 wurde der Erweiterungsbau (kbnk Architekten) mit dem neuen Veranstaltungssaal eingeweiht und in Betrieb genommen.