Injera

Rezept von Henok Gorgo und Ulla Grün


Portrait von Henok Gorgo und Ulla Grün, Teffmehl haltend, lachend

Henok Gorgo ist aus Eritrea geflüchtet, nächstes Jahr macht er hier sein Abitur. Kochen hat er bei seiner Mutter gelernt. An der deutschen Küche findet er vor allem Klöße lecker.
Ulla Grün entdeckte durch ihre Vormundschaft für Henok ihre Liebe für die eritreische Küche. Ihr war wichtig, dass Henok auch in Deutschland heimische Küche bekommt. Nach viel Übung und mit Henoks Unterstützung kann sie Injera inzwischen so zubereiten, dass es schmeckt.



KITCHEN CLUB

Henok Gorgo ist aus Eritrea geflüchtet, nächstes Jahr macht er hier sein Abitur. Kochen hat er bei seiner Mutter gelernt. Ulla Grün entdeckte durch ihre Vormundschaft für Henok ihre Liebe für die eritreische Küche. Nach viel Übung und mit Henoks Unterstützung kann sie Injera inzwischen so zubereiten, dass es schmeckt. Injera ist ein Fladenbrot aus Teff-Mehl, das in Äthiopien und Eritrea gegessen wird.Save the Date: KITCHEN CLUB – der Film, 28. Juli, 14:30 Uhr Bürgerhaus Barmbek (Eintritt frei)Die Rezepte findet ihr in den Kommentaren ▼.#Kitchenclub #TIDEhamburg

Gepostet von TIDE – Hamburgs Community Sender am Mittwoch, 26. Juni 2019

Injera ist ein Fladenbrot aus Teff-Mehl, das in Äthiopien und Eritrea gegessen wird. Teff-Mehl und Mashella (ein Mehl aus der Sorghum-Hirse) bekommt man im Internet.


Zutaten für 4-6 Personen:

3 Tassen Teff-Mehl
1 Tasse Mashella
½ Tasse Starter (Falls bereits einmal Injera zubereitet wurde, lässt sich der Rest für ca. eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und wiederverwenden. Macht den nächsten Teig intensiver)
ca. 2 Tassen zimmerwarmes Wasser 

Zubereitung

Zutaten mindestens 10 Minuten lang zu einem formbaren, weichen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Schüsselränder reinigen, Oberfläche mit etwas Wasser glätten.
Deckel verschließen. 2 bis 4 Tage bei Zimmertemperatur stehenlassen.
Den Teig mit Wasser drei Mal vorsichtig abwaschen, dann mit Wasser verkneten, bis der Teig flüssiger wird.
200 ml Wasser zum Sieden bringen, eine Kelle vom Teig abnehmen und einrühren und gut kochen. Abkühlen, weiter mit kaltem Wasser verdünnen und gut verrühren. Gegebenenfalls sieben, handwarm und klümpchenfrei zum verbliebenen Teig geben. Mit zimmerwarmem Wasser in die gewünschte Konsistenz (etwa wie Waffelteig) bringen und dabei die Seiten der Schüssel reinigen. Für zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur, nicht zu kühl, stehenlassen.
Eine große, flache, ölfreie Teflonpfanne stark erhitzen. Eine Kelle Teig von außen nach innen spiralförmig darin verteilen. Wenn der Teig Blasen wirft, die Pfanne mit einem Deckel abdecken. 1 bis 2 Minuten garen. Die Unterseite des Fladens sollte nicht gebräunt sein.
Den fertigen Injera-Fladen auf einem Papiertuch ausdampfen lassen und dann auf einen Stapel legen.

Silsi – Scharfe Tomatensoße

Berbere ist eine scharfe Gewürzmischung aus der äthiopischen und eritreischen Küche. Man bekommt sie im Internet oder im Fachhandel.

Zutaten für 4 Personen

1 Tasse Olivenöl
6 gehackte rote Zwiebeln
1 EL Berbere
1 Dose gehackte Tomaten (400 ml)
4 fein gehackte Knoblauchzehen
3 Zweige Rosmarin
1 TL Salz

Zubereitung

Die Zwiebeln in Öl bei niedriger Hitze dünsten. Dabei ständig rühren. Sie dürfen nicht braun werden. So lange rühren, bis das Wasser aus den Zwiebeln verkocht ist.
Dann den Berbere dazugeben und gut weiterrühren. Es darf nichts anbrennen. Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben. Der Berbere entfaltet beim Dünsten sein Aroma und verliert etwas von seiner Schärfe, darum mindestens 5 bis 10 Minuten weiterdünsten.
Die Tomaten dazugeben und gut verrühren. Man kann nun wahlweise noch in Würfel geschnittenes Rindfleisch oder Kartoffelstücke hinzufügen. Unter ständigem Rühren 10 Minuten weiterkochen.
Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken. Dabei mit dem Salz vermischen. So entsteht eine sämige Paste. Knoblauch zu den Tomaten geben, das Ganze noch 10 Minuten köcheln lassen. Die letzten 3 Minuten Rosmarinzweige mitkochen, aber aus der Soße nehmen, bevor sie zerfallen.

Shiro

Zutaten für 4 Personen

2 Zwiebeln
½ Tasse geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl)
ca. 150 ml pürierte Tomaten
1 Tasse Shiro-Zubereitung (bekommt man im Internet)
1 l Wasser
3 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt und gesalzen




Zubereitung

Die sehr fein geschnittenen Zwiebeln werden im Öl gekocht. Falls sie sehr wässrig sind, zunächst ohne Öl erhitzt, bis das Wasser verdunstet. Das Tomatenpüree hinzugeben und ein paar Minuten leise köcheln lassen.
Anschließend Wasser und Shiro nach und nach dazugeben, dabei mit dem Schneebesen gut verrühren. Die Soße bei kleiner Hitze noch 20 Minuten kochen lassen und häufig durchrühren, um ein ansetzen zu verhindern. 5 bis 10 Minuten vor Schluss den Knoblauch dazugeben.

Alich’a – Mildes Gemüse mit Kohl

Zutaten für 4 Personen

½ Tasse (100 ml) geschmacksneutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl)
2 gehackte, rote Zwiebeln
1 Paket Tomatenpüree (500 g)
4 Karotten
4 mittelgroße Kartoffeln
1 Spitzkohl (notfalls Weißkohl)
3 fein gehackte Knoblauchzehen
4 grüne Chilischoten
1 EL Kurkuma
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz zum Abschmecken
500 g Naturjoghurt

Zubereitung

Die Zwiebeln in Öl bei niedriger Hitze andünsten. Die Tomaten dazugeben und gut verrühren.

Karotten und Kartoffeln schälen, Kraut waschen, alles in mundgerechte Stücke schneiden und zu den Zwiebeln geben. Unter ständigem Rühren weiterkochen, bis das Gemüse gar ist, aber noch leichten Biss hat.

Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken. Dabei mit dem Salz vermischen. So entsteht eine sämige Paste.

Knoblauch dazugeben und noch 5-10 Minuten köcheln lassen, Kurkuma dazugeben. Mit schwarzem Pfeffer und Salz abschmecken.

Zum Servieren die grünen Chilischoten längs durchschneiden und in das Gemüse stecken. Dazu passt gut weißer Joghurt

Bürgerhaus in Barmbek
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